Wahlprogramm 2020

Unsere Kandidat_innen findet ihr unter Liste 2020

Für eine nachhaltige Uni!

Wir fordern eine klimaneutrale Uni bis 2030. Hierzu müssen Maßnahmen in den Bereichen Energieversorgung, Verkehr und Bau & Sanierung getroffen werden. So können wir als Uni unseren Beitrag zu einer klimagerechten Welt leisten.Im kommenden Nachhaltigkeitsbericht sollen diese Ziele mit einfließen. Während dieser bisher hauptsächlich von Studierenden erstellt wurde, sehen wir in Zukunft die Universitätsleitung stärker in der Pflicht. Wir fordern zudem, eine Stelle für Nachhaltigkeit in der Universitätsverwaltung einzurichten.Auch im Uni-Alltag soll Nachhaltigkeit einen höheren Stellenwert bekommen. Wir möchten, dass Nachhaltigkeit stärker in Forschung und Lehre verankert wird. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die Essensangebote in der Uni klimafreundlicher gestaltet werden – insbesondere für die Mensa Wechloy wünschen wir uns eine regelmäßige vegane Auswahl. Allgemein freuen wir uns über die zahlreichen Nachhaltigkeitsinitiativen an der Universität und unterstützen diese tatkräftig im Rahmen der hochschulpolitischen Initiativenförderung.

Diskriminierungskritische Uni

Wir verurteilen jede Form von (struktureller) Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit und positionieren uns klar antirassistisch und antisexistisch. Eine diskriminierungskritische Haltung auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene zu verankern ist unser Grundsatzziel. Wir fordern die Einrichtung einer zentralen und unabhängigen Antidiskriminierungsstelle an der Universität, um eine professionelle Beratung und Unterstützung gewährleisten zu können. Solidarität mit betroffenen Menschen ist uns ebenso wichtig wie die Reflexionsfähigkeit der eigenen Verstrickung und dem sensiblen Umgang mit Erfahrungen struktureller Diskriminierung.

Initiativenförderung und Politische Bildung

Wir sehen uns in der Verantwortung, politische Initiativen zu fördern und Bildungs- und Reflexionsräume zu schaffen. Es fehlen buchstäblich offene Räume, um politische Initiativen zu gründen und zu diskutieren. Zunächst wollen wir das Präsidium in die Verantwortung nehmen, die Nutzung bestehender Räume zu erleichtern. Langfristig sollen zusätzliche Räumlichkeiten erschlossen werden.

Auch im nächsten AStA möchten wir wieder viele Workshops und Vorträge organisieren, um neben den regulären Vorlesungen die politische Weiterbildung aller Studierenden zu ermöglichen. Zudem unterstützen wir studentische Initiativen, die sich mit Themen wie Klimawandel oder Antirassismus auseinandersetzen. Wir wollen die Möglichkeiten der Förderung politischer Initiativen bekannter machen. Dazu gehört auch die Idee, die Angebote und Aktionen des AStA in englischer Sprache zu veröffentlichen.

Mobilität – an der Uni, in Oldenburg und Niedersachsen!

Ob Fahrrad, Bus, oder Bahn – wir möchten weiterhin die nachhaltige Mobilität der Studierenden unterstützen. Wir vertreten den Grundgedanken einer radikalen Verkehrswende und werden uns auch im kommenden Jahr dafür einsetzen, dass diese endlich umgesetzt wird.Direkt daran geknüpft ist die Umstrukturierung des Semestertickets. Es darf so nicht weitergehen, dass das Semesterticket alljährlich teurer statt günstiger wird! Dafür ist es notwendig, die Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben fortzusetzen und das Land Niedersachen für die Bezuschussung des Semestertickets in die Pflicht zu nehmen.In Oldenburg schwingen sich viele Studierende auch aufs Rad. Deshalb setzen wir uns weiterhin für den Ausbau der Fahrradständer an der Uni und eine fahrradfreundliche Infrastruktur in Oldenburg ein. Auf diese Forderung haben wir u. a. beim Parking Day aufmerksam gemacht.

Für ein selbstbestimmtes Studium!

Der Ablauf des Studiums muss offener werden. Doch stattdessen sind vorgekaute Lehrinhalte, geballte Klausurenphasen und fehlende Seminarplätze an der Tagesordnung. Das Studium an dieser Uni ist weit davon entfernt, erfüllend, anregend, oder innerhalb der Regelstudienzeit überhaupt möglich zu sein. Wir machen uns auch weiterhin dafür stark, diese Umstände zu bekämpfen. Dabei setzen wir uns für eine offene, plurale Lehre und mehr frei wählbare Module ein und gehen entschlossen gegen die Wiedereinführung von Anwesenheitspflichten vor.

Mehr Geld für Studierendenwerke – weniger Kosten für Studierende!

Überteuerte Preise in der Mensa, mangelnde Plätze in den Wohnheimen, spärliche Beratungszeiten – die fehlenden Gelder für die Studentenwerke (sic!) sind deutlich spürbar. Obwohl die Studierendenzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, bleibt die notwendige zusätzliche Finanzierung vom Land weiterhin aus. Wir unterstützen daher die Aktion „SOS Studiwerk“ und setzen uns für preiswertes Essen, bezahlbaren Wohnraum und ein adäquates Beratungsangebot ein.

Was sind StuPa und AStA?

Das Studierendenparlament, kurz StuPa, besteht aus 50 Abgeordneten, die die Interessen der Studierenden repräsentieren sollen. Damit ist das Parlament Eure Vertretung als Studierendenschaft und deren zweithöchste Instanz, nach dem Senat. Unter dem Semester tagt das Parlament monatlich und bildet Ausschüsse oder ermöglicht Anträge, um die Abläufe an der Hochschule zu beeinflussen. Außerdem übt das Parlament seine Kontrollfunktion gegenüber dem Allgemeinen Studierendenausschuss aus. Dies ist der AStA, der als Exekutivorgan die Studierenden nach außen und nach innen vertritt, berät, Projekte im Interesse der Studierenden fördert und den Studentenschaftsbeitrag des Semesterbeitrages aller Studierenden verwaltet. Seine Referent_innen werden aus den Reihen des Studierendenparlaments heraus gewählt. Mit der jährlichen Wahl zum StuPa haben somit alle Studierenden die Chance, ihren Willen durch die antretenden politischen Listen vertreten zu lassen. Gesondert davon sind die Wahlen der autonomen und unabhängigen Referate, die von ihren Interessensgruppen in extra Wahlgängen beauftragt werden.

Hier findest du unser Programm als pdf: