Die Wahl des Studierendenparlaments 2018 steht an!

Die Wahl des Studierendenparlaments 2018 steht bald an (22.01-26.01) und wir haben im Folgenden nochmal die wichtigsten Informationen für Euch gesammelt. Die Informationen und Grafik entstammen der offiziellen Seite des Studierenden Parlaments.

Die Struktur des Studierendenparlaments und des AStA:

Die Studierenden der Carl von Ossietzky wählen das Studierendenparlament (StuPa) für ein Jahr. Das StuPa besteht aus 50 Abgeordnete. Diese repräsentieren somit die Studierenden.

Das StuPa wählt den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Es ist das exekutiv Organ der Verfassten Studierendenschaft. Die detaillierte Ausrichtung des AStA wird von den Abgeordneten bestimmt.

Desweiteren kann das StuPa Ausschüsse ins leben rufen (s.u. “Aktuelle Ausschüsse”) . Besetzt werden müssen der Haushaltsausschuss, der Wahlausschuss und die Semesterticket Härtefallkommission. Die Berufung weiterer Ausschüsse liegt im Ermessen der Abgeordneten.

 

Quelle: http://stupa-oldenburg.de/stupa/struktur/

Wahltermine:

Mo. 22.01.18, 10 – 18 Uhr, Wechloy Ringebene

Di. 23.01.18, 10 – 18 Uhr, Wechloy Ringebene

Mi. 24.01.18, 10 – 18 Uhr, Haarentor BIS-Saal

Do. 25.01.18, 10 – 18 Uhr, Haarentor BIS-Saal

Fr. 26.01.18, 10 – 14 Uhr, Haarentor Mensafoyer

Die diesjährigen Listen für die Wahl (alphabetisch):

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Interview zur StuPa Wahl 2018 für die Sonderausgabe “Der kleinen Weltbühne” mit Kristina und Moritz

Das Interview sollte mit Kristina und Moritz stattfinden, Moritz hatte sich aber verspätet und kommt dann hinzu.

I: Hallo Kristina. Stell dich doch einfach mal kurz selbst vor, wer bist du und wie bist du in der grünen Hochschulgruppe gelandet? Und was hält dich in der Hochschulpolitik?

Kristina Kötterheinrich: Ich bin Kristina Kötterheinrich und bin 24 Jahre alt. Ich studiere Sustainability Economics und Management seit letztem Jahr, also erst seit meinem Master an der Uni, und hab in Oldenburg sofort am Anfang mitbekommen, wieviel man hier eigentlich in der Hochschulpolitik erreichen kann. Ich habe ja vorher in Bayern studiert und da hat man nicht so die rechtlichen Möglichkeiten, soviel als Studierende zu erreichen und auch nicht die finanziellen Möglichkeiten. Hier an der Uni gibt es da viel mehr, und das hat mich dann motiviert mitzumachen. Ich bin dazu gekommen, weil ich bei der Pluralen Ökonomik Hochschulgruppe mitmache und bei Foodsharing. Und dann hab ich andere Leute getroffen, die auch in dem Bereich aktiv sind und dann haben wir uns als engagierte Studierende eben in dieser Hochschulgruppe zusammen geschlossen, um eine neue Gruppe aufzumachen, die sich mehr um Nachhaltigkeit in der Uni kümmert.

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Campus Grün spendet Weihnachtsgeld

Mitglieder von Campus Grün Oldenburg haben 810 Euro ihres AStA-Weihnachtsgeldes an die UNICEF Flüchtlingshilfe Myanmar (240€), PRO ASYL für den Anwaltskosten Afghanischer Flüchtlinge (230€), an Ärzte ohne Grenzen (100€) und an die Polygenos (240€) in Oldenburg gespendet.

Wir bedanken uns bei allen Studierenden, die durch die Zahlung ihres Semesterbeitrages diese Spende möglich machten, und haben, wo dies möglich war, in ihrem Namen gespendet. Auf der Website der Polygenos – die Genossenschaft für das Poly-Haus könnt ihr in ein paar Tagen die Schindeln der Verfassten Studierendenschaft suchen und euch die Wünsche ansehen, die wir für euch gemacht haben.

Schenke dem Poly-Haus eine Schindel – und der Stadt einen Wunsch

Wir möchten mit dieser Aktion auch ein Zeichen setzen, dass wir unsere Arbeit im AStA als Wahlamt begreifen, das mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden sollte, um allen Studierenden eine aktive politische Teilnahme zu ermöglichen. Diese Arbeit begreifen wir allerdings trotzdem weiterhin als Ehrenamt und erheben nicht den Anspruch, vollständig nach Tarifbestimmungen von Hiwi-Verträgen bezahlt zu werden. Die AStA-Koalition entscheidet selbst über Aufwandsentschädigungen, Gehälter und muss sich nicht an die Tarifbestimmungen von Hiwi-Verträgen halten.

 

Petition – Keine Strafe für die Rettung genießbarer Lebensmittel

Rettung genießbarer Lebensmittel und verwertbarer Dinge aus Mülltonnen sollte nicht strafbar sein!
Bitte zeichnet die Petition auf der Seite des Deutschen Bundestags mit:

Eigentumsdelikte – Keine Strafe für die Rettung genießbarer Lebensmittel und verwertbarer Sachen aus Mülltonnen/Sperrmüll

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Hambacher Forst bleibt!

Hambi soll bleiben!
Der Hambacher Forst ist ein Jahrhunderte alter Wald am Rand des Braunkohlegebiets im Rheinland. Große Teile sind schon dem Tagebau zum Opfer gefallen. Ende November wurde RWE erlaubt, weitere Teile zu roden.
Nach einer Klage des BUND vor dem OVG gab es nun ein Vergleichsangebot, das beinhaltet, die Rodungen zunächst auszusetzten. Wir unterstützen die Besetzer des Hambacher Forstes und danken ihnen für diesen Einsatz!

Running Dinner 24. November (18 Uhr)

Die Idee:

Die Idee ist ein Drei-Gänge-Menü mit unterschiedlichen Köchen über die Stadt zu verteilen. Dafür werden Teams aus zwei Personen gebildet. Du kannst dich alleine anmelden, dann teilen wir dir einen Kochpartner zu oder aber du gibst bei der Anmeldung direkt deinen Kochpartner namentlich an. Jedem Team wird ein Gang zugewiesen, entweder Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Seinen eigenen Gang kocht das Team zu Hause, wobei zwei andere Teams zum Essen zu Gast sind. Nach dem ersten Gang geht ihr alle auseinander um den Hauptgang bei einem anderen Team zu essen, mit einem weiteren unbekannten Team und beim Nachtisch wiederholt sich das Ganze. Am Ende des Abends war jedes Team einmal Gastgeber und zweimal Gast, hat drei leckere Mahlzeiten gegessen und sechs andere Teams kennengelernt. Zum gelungenen Ausklang treffen sich alle Teilnehmer am Ende des Abends dann im Marvins.

Wichtig ist: Du musst kein Profi-Koch sein, um beim Running-Dinner mitzumachen! Es geht darum neue Leute kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. „Running Dinner 24. November (18 Uhr)“ weiterlesen

Die Situation der ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar und Bangladesch nach Gewaltausschreitungen des Militärs in Myanmar und die internationale politische Reaktion

Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit im buddhistischen Myanmar. Schon seit Jahren kommt es zu Konflikte zwischen der Regierung und der bewaffneten ARSA (Arakan Rohingya Salvation Army). Am 25. August 2017 eskalierte die Situation nachdem Mitglieder der ARSA Sicherheitsstützpunkte der Regierung angriffen. Das Militär griff daraufhin die Zivilbevölkerung an. Nach Angaben von Amnesty International wurden hunderte Rohingya dabei getötet durch Verbrennungen, Schüsse und Misshandlung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt und Dörfer wurden systematisch niedergebrannt. „Often working with Border Guard Police and local vigilantes, the military has carried out a campaign of violence that has been systematic, organized, and ruthless” (Amnesty International).

Die Vertreibung führte zu einer Flüchtlingskrise im angrenzenden Bangladesch. Dort leben nun ca. 600.000 Rohingya, viele davon Kinder, in überfüllten Flüchtlingslagern ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Bangladesch als eines der ärmsten und dichtest besiedelten Länder der Welt ist nicht in der Lage, eine Versorgung mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu gewährleisten. Obwohl internationale Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Unicef und UNHCR vor Ort sind, leben die neu ankommenden Flüchtlinge nach eigenen Angaben der UNHCR vor den Camps ohne ein Dach über dem Kopf und in improvisierten Lagern ohne Infrastruktur, da kein geeigneter Platz für sie gefunden werden kann. Aufgrund des immensen Hilfsbedarfs und der fehlenden Gelder findet zusätzlich am 23. Oktober in Genf eine Geberkonferenz statt.

Der UN-Sicherheitsrat und die französische, österreichische und britische Regierung forderten die Regierung Myanmars auf, die Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya zu beenden. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres appelliert an Myanmar und bekräftigte die Aussage von UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra’ad Al Hussein, der die Angriffe der Armee als ein “Paradebeispiel für ethnische Säuberungen” bezeichnete. Myanmar erkennt hingegen die Menschenrechtsverletzungen des Militärs nicht an.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung, die EU und die UN dazu auf, alles zu tun, die Situation für die Geflüchteten in Bangladesch tragbar zu machen, durch medizinische Versorgung, Hilfsgüter, Ernährung, Transport, Schulunterricht für die ca. 61% Minderjährigen in den Camps, psychologische Hilfe, Infrastruktur und geplante Flüchtlingsunterkünfte. Zudem fordern wir die UN auf, sich weiterhin gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen in Myanmar stark zu machen, Sanktionen auszusprechen und Waffenlieferungen an das Militär einzustellen.

Quellenangabe:

„Die Situation der ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar und Bangladesch nach Gewaltausschreitungen des Militärs in Myanmar und die internationale politische Reaktion“ weiterlesen