Running Dinner 24. November (18 Uhr)

Die Idee:

Die Idee ist ein Drei-Gänge-Menü mit unterschiedlichen Köchen über die Stadt zu verteilen. Dafür werden Teams aus zwei Personen gebildet. Du kannst dich alleine anmelden, dann teilen wir dir einen Kochpartner zu oder aber du gibst bei der Anmeldung direkt deinen Kochpartner namentlich an. Jedem Team wird ein Gang zugewiesen, entweder Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Seinen eigenen Gang kocht das Team zu Hause, wobei zwei andere Teams zum Essen zu Gast sind. Nach dem ersten Gang geht ihr alle auseinander um den Hauptgang bei einem anderen Team zu essen, mit einem weiteren unbekannten Team und beim Nachtisch wiederholt sich das Ganze. Am Ende des Abends war jedes Team einmal Gastgeber und zweimal Gast, hat drei leckere Mahlzeiten gegessen und sechs andere Teams kennengelernt. Zum gelungenen Ausklang treffen sich alle Teilnehmer am Ende des Abends dann im Marvins.

Wichtig ist: Du musst kein Profi-Koch sein, um beim Running-Dinner mitzumachen! Es geht darum neue Leute kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. „Running Dinner 24. November (18 Uhr)“ weiterlesen

Die Situation der ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar und Bangladesch nach Gewaltausschreitungen des Militärs in Myanmar und die internationale politische Reaktion

Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit im buddhistischen Myanmar. Schon seit Jahren kommt es zu Konflikte zwischen der Regierung und der bewaffneten ARSA (Arakan Rohingya Salvation Army). Am 25. August 2017 eskalierte die Situation nachdem Mitglieder der ARSA Sicherheitsstützpunkte der Regierung angriffen. Das Militär griff daraufhin die Zivilbevölkerung an. Nach Angaben von Amnesty International wurden hunderte Rohingya dabei getötet durch Verbrennungen, Schüsse und Misshandlung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt und Dörfer wurden systematisch niedergebrannt. „Often working with Border Guard Police and local vigilantes, the military has carried out a campaign of violence that has been systematic, organized, and ruthless” (Amnesty International).

Die Vertreibung führte zu einer Flüchtlingskrise im angrenzenden Bangladesch. Dort leben nun ca. 600.000 Rohingya, viele davon Kinder, in überfüllten Flüchtlingslagern ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Bangladesch als eines der ärmsten und dichtest besiedelten Länder der Welt ist nicht in der Lage, eine Versorgung mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu gewährleisten. Obwohl internationale Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Unicef und UNHCR vor Ort sind, leben die neu ankommenden Flüchtlinge nach eigenen Angaben der UNHCR vor den Camps ohne ein Dach über dem Kopf und in improvisierten Lagern ohne Infrastruktur, da kein geeigneter Platz für sie gefunden werden kann. Aufgrund des immensen Hilfsbedarfs und der fehlenden Gelder findet zusätzlich am 23. Oktober in Genf eine Geberkonferenz statt.

Der UN-Sicherheitsrat und die französische, österreichische und britische Regierung forderten die Regierung Myanmars auf, die Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya zu beenden. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres appelliert an Myanmar und bekräftigte die Aussage von UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra’ad Al Hussein, der die Angriffe der Armee als ein “Paradebeispiel für ethnische Säuberungen” bezeichnete. Myanmar erkennt hingegen die Menschenrechtsverletzungen des Militärs nicht an.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung, die EU und die UN dazu auf, alles zu tun, die Situation für die Geflüchteten in Bangladesch tragbar zu machen, durch medizinische Versorgung, Hilfsgüter, Ernährung, Transport, Schulunterricht für die ca. 61% Minderjährigen in den Camps, psychologische Hilfe, Infrastruktur und geplante Flüchtlingsunterkünfte. Zudem fordern wir die UN auf, sich weiterhin gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen in Myanmar stark zu machen, Sanktionen auszusprechen und Waffenlieferungen an das Militär einzustellen.

Quellenangabe:

„Die Situation der ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar und Bangladesch nach Gewaltausschreitungen des Militärs in Myanmar und die internationale politische Reaktion“ weiterlesen

Besichtigung der Moorausstellung & Moorführung im Everstenmoor – 18.10 – 14.00 Uhr

Wir treffen uns um 14.00 Uhr vorm Eingang des Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zum Besuchen der Dauerausstellung “Weder See noch Land – Moor – eine verlorene Landschaft”. In den Erstiheften habt ihr einen Gutschein für das Museum. Bringt diesen gerne mit. Ohne Gutschein beträgt der Eintrittspreis 2,50 Euro mit Studiausweis. Infos zur Ausstellung findet ihr hier:
Um 15:30 Uhr treffen wir uns vor dem Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg zur gemeinssame Radfahrt zum Everstenmoor mit anschließender Moorführung durch den NABU. Die Führung ist für euch kostenlos. Denkt bitte an festes Schuhwerk oder Gummistiefel.

Die Ökoerlösung – Michael Kopatz am 14.11.2017 – 18.30 im BIS Saal

Nachtrag: Vielen Dank an Dr. Michael Kopatz und alle anwesenden Studierenden!

 

Wir laden euch alle herzlich ein am 14.11.2017 um 18.30 in den BIS Saal zu kommen. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut wird einen Vortrag mit dem Titel “Die Ökoerlösung” halten:

Alle sind für den Klimaschutz. Aber niemand will verzichten. Ökoroutine möchte durch Standards und Limits die Strukturen ändern. Schluss mit moralischen Appellen! Strategischer Konsum ist ein Mythos. Es ist einfacher die Bedingungen im Stall zu verbessern als das Konsumverhalten. Nullemissionsautos können bis 2030 der Standard für Neuzulassungen werden. So wird Öko zur Routine. Viele Beispiele zeigen: Das Konzept funktioniert bereits in der Praxis.

Campus Grün Oldenburg bekommt einen Trittbrettfahrer

René Bloch gründet eine neue grüne Hochschulgruppe. Wir nehmen das als Kompliment, denn hier wird der Versuch unternommen, als gnadenloser Opportunist aus dem Erfolg und der guten Arbeit unserer Gruppe Profit zu schlagen.

Bevor sich falsche Behauptungen verbreiten fühlen wir uns jedoch gezwungen, Stellung dazu zu nehmen.

Nein, es ist nicht so, dass sich nach einem Jahr Abwesenheit eine neue Campusgrüne Gruppe erhoben hat. Uns gibt es schon seit der letzten Wahl zum Studierendenparlament, denn sonst könnten wir nicht im AStA vertreten sein 😉

Die von René Bloch gegründete Gruppe behauptet, eine Gruppe „parteiunabhängiger grüner Studierender“ zu sein. Das ist nicht aufrichtig, da der Campusgrün Bundesverband sich selbst in §1 Abs. 2 als eine „der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahe stehende“ Organisation bezeichnet.

Sollte mit parteiunabhängig die politische und organisatorische Unabhängigkeit gemeint sein, können wir euch versichern, dass für unsere Gruppe dasselbe gilt. Wir streiten jedoch nicht ab, der Partei nahe zu stehen.

Die neue Gruppe von René Bloch behauptet zudem, „in der Tradition der Offenen Grünen Hochschulgruppe“ zu stehen. Diese bestand aus neun Mitgliedern. Ein Mitglied hat während der letzten Studierendenparlementsperiode leider die Uni verlassen, zwei sind aktuell Mitglieder bei UniDivers und fünf sind Teil unserer Campus Grün Oldenburg Hochschulgruppe. Nur René Bloch hat Marx gegründet und behauptet seit dem, er wäre das wahre Erbe der Offenen Grünen Hochschulgruppe.

Die Behauptung die Gruppe sei als Teil eines links-grünen Listenbündnis im Studierendenparlament vertreten, ist ebenfalls falsch. Eine solche Liste gibt es nicht, stand nicht zur Wahl und wurde auch bisher nicht als neue Fraktion im Studierendenparlament gemeldet.

Zudem wirbt René Bloch erneut damit, Basisdemokrat zu sein. Von ihm kommen jedoch auch Vorschläge zur Satzungsänderung, die das Studierendenparlament verkleinern wollen oder die das Kumulieren aller Stimmen einer Fraktion auf eine einzige Person ermöglichen sollen.
Hinzu kommen weitere Falschbehauptungen. Die Grünen Oldenburg seien Unterstützer der BDS Initiative und per se antisemitisch. In einem Beschluss der Grünen Oldenburg heißt es jedoch „Der Stadtverband Oldenburg von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Oldenburg lehnt die Form und Zuspitzung der Israelkritik im Aufruf zum Boykott israelischer Firmen und Wissenschaftler durch den BDS ab“.

Doch einmal von vorne. Wie es zum Konflikt mit René Bloch kam:
René überwarf sich 2014 mit der damaligen Hochschulgruppe GUM – Grüne Unabhängige Mitte und gründete daher eine eigene Hochschulgruppe: Die Offene Grüne Hochschulgruppe. Im ersten Jahr verlor er den Großteil seiner Mitstreiter*innen und war nur noch zu zweit – der Rest verteilte sich auf andere Hochschulgruppen oder trat gänzlich zurück.

Im zweiten Jahr suchte er neue Mitstreiter*innen und kam auf besagte Gruppengröße von neun. Auch hier kam es zum Streit innerhalb der Gruppe, da er sich nicht an Absprachen hielt, sein Auftreten gegenüber anderen Menschen teils beleidigend teils ausfallend war und seine Angriffe häufig persönlich und kampfbetont. Nachdem er gegen einen (basisdemokratisch) gefassten Beschluss seiner eigenen Gruppe im Studierendenparlament einen Änderungsantrag stellte, verlor er erneut alle Mitglieder.

Ferner kam im selben Jahr die Listenaufstellung zur Kommunalwahl in Oldenburg. René Bloch bekam keinen Listenplatz. Zudem wetterte er gegen alle Parteimitglieder der Offenen Grünen Hochschulgruppe bzw. der späteren Campus Grün Oldenburg Gruppe. Kurze Zeit später legte er seine Parteimitgliedschaft ab.

Des Weiteren versuchte er die Grüne Jugend Oldenburg aufzulösen, die zu diesem Zeitpunkt nur noch aus ihm bestand, da alle anderen keine Möglichkeit der Zusammenarbeit sahen.

2016, neues Jahr, neues Glück: René Bloch gründet die linke MARX Gruppe. Was innerhalb dieser Gruppe vor sich geht, ob sie sich erneut gespalten hat oder warum sie nun im neuen „links-grünen Listenbündnis“ aufgehen soll, können wir nicht beurteilen.

Zur nächsten Wahl soll jedenfalls wieder eine neue Gruppe für René Bloch her. Und wie bekommt man leichter Aufmerksamkeit, als einfach eine erfolgreiche Gruppe zu kopieren?

Wenn ihr gerne noch mehr darüber wissen wollt, dann kommt einfach zu einem unserer Treffen, schreibt uns auf Facebook oder eine E-Mail. Wir beantwortet gerne alle Fragen. Wie ihr nun beide Gruppen unterscheiden könnt? Unsere Initialen sind CGO, Rene’s Gruppe nennt sich GHG.

Wir, CGO, sind eine hochschulpolitische Gruppe, die sich für eine ökologische, nachhaltige, weltoffene, diskriminierungsfreie und solidarische Universität einsetzt.

 
Liebe Grüße
Euer Campus Grün Oldenburg Team

 
Quellen:
Satzung Campusgrün Bundesverband:
http://www.campusgruen.de/orga/formalia/satzung/

 
Jugend überwirft sich mit Grünen:
https://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/jugend-ueberwirft_a_31,1,1192066403.html

 
Grüne Jugend will sich nicht auflösen:
https://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/gruene-jugend-will-sich-nicht-aufloesen_a_31,1,1373500559.html

 
MV vom 17.07.17: Stellungnahme zur BDS-Kampagne:
https://www.gruene-oldenburg.de/mitgliederversammlungen/